Kulturjahr 2026 in Linz: Ein Jahr voller Impulse
Veröffentlicht am 15.01.2026
KEP3: Gemeinsam Zukunft gestalten
Linz denkt Kultur weiter – und das auf Augenhöhe.
Mit dem dritten Kulturentwicklungsplan (KEP3) schlägt die Stadt 2026 ein neues
Kapitel auf. Was im Herbst 2024 mit einem großen Kick-off begonnen hat, geht
jetzt in die entscheidende Phase: Die Visionen, Ideen und Wünsche von mehr als
180 engagierten Kulturakteur*innen, Bürger*innen und Expert*innen werden
gebündelt, konkretisiert und bis zum Sommer in einem finalen Plan für die
nächsten zehn Jahre festgehalten.
Der KEP3 ist mehr als ein Strategiepapier – er ist ein Gemeinschaftswerk, das zeigt, wie vielfältig, innovativ und lebendig die Linzer Kulturszene ist. Im Zentrum stehen Themen, die Linz bewegen: Digitalität und Medienkunst, Nachhaltigkeit, Stadtteilkultur, Next Generation, Ressourcennutzung und die Stärkung der freien Szene. Auch die enge Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich spielt eine wichtige Rolle. Und: Junge Menschen und neue Zielgruppen rücken stärker in den Fokus.
Ob neue Räume, neue Formate oder neue Allianzen –
der KEP3 bringt frischen Wind in die Kulturarbeit und macht deutlich: Linz ist
bereit für die kulturellen Herausforderungen der Zukunft! 💪
Alle Infos zum KEP3: https://kep-linz.at
Made in Linz: Kultur trifft Identität
„Made in Linz“ ist mehr als ein Slogan – es ist
2026 Programm! Das Nordico Stadtmuseum widmet der wirtschaftlichen DNA der
Stadt ab März eine umfassende
Ausstellung, die Linzer Originale aus
Industrie, Handel und Handwerk vor den Vorhang holt. Von der Wollzeugfabrik bis
zum Start-up – hier wird Stadtgeschichte lebendig. 🏭
Doch auch Linzer Kulturformate tragen das Prädikat
„made in Linz“ mit Stolz: Das Pflasterspektakel, eines der renommiertesten
Straßenkunstfestivals Europas, feiert seinen 40. Geburtstag mit Acts aus aller
Welt. Das Ars Electronica Center blickt auf 30 Jahre Pionierarbeit
zurück und fragt: „Wie begann die Zukunft?“ – mit einem breiten Programm aus
Ausstellungen, Performances und Rückblicken auf bahnbrechende Projekte.
Zahlreiche Highlights zeigen, wie tief Kunst und Kultur in Linz verwurzelt sind
– und wie weit ihre Wirkung über die Stadtgrenzen hinausreicht. Ein echtes
Kulturjahr, das den Linzer Spirit spürbar macht! 💡
Große Namen, große Klänge: Musik und Festivalfieber
Der Linzer Festivalsommer bringt jede Menge Glanzlichter. Bereits im Frühling geht es los mit dem Nextcomic Festival (ab 20. März), das sich diesmal dem Thema Demokratie widmet. Im April starten die postdancingdays 26, eine neue Form der legendären Linzer Tanztage, und Stream Club bringt am 17. und 18. April Clubkultur in die Innenstadt – bei freiem Eintritt und offener Atmosphäre. 🎶
Ab 28. April heißt es dann wieder: Film ab beim Crossing Europe Filmfestival Linz, das europäisches
Arthouse-Kino in den Fokus rückt. Und im Juli kommt der lang ersehnte Ahoi! Pop Sommer zurück an die Donau – mit
Acts wie Pizzera & Jaus, Lemo und Nina Chuba.
Früher loslegen, länger feiern: Das ist das Motto der Linz AG Bubbledays 2026! Am 28. Mai eröffnet die Bubble Days Opening Night in der Tabakfabrik Linz das Festival – mit HipHop-Acts, fettem Sound und echtem Indoor-Vibe. Am 29. und 30. Mai geht’s nach dem Open-Air-Festival im Hafen ab Mitternacht weiter: Die neuen After Hours bringen DJs, Party und Night-Vibes in die Tabakfabrik. 🪩 Die Opening Night und die After Hours sind kostenpflichtig, das Open-Air im Hafen bleibt kostenlos.
Im September feiert das Internationale Brucknerfest unter neuer Leitung seine kreative Neuausrichtung. Den Auftakt bildet am 12. September die spektakuläre Klangwolke, eingebettet ins Ars Electronica Festival. Ob elektronische Sounds, Orchester oder genreübergreifende Experimente – Linz bringt’s auf die Bühne!
Museen mit Tiefgang: Von Pechstein bis Fotografie
Die Museen der Stadt Linz überzeugen 2026 mit einem vielfältigen Programm: Das Lentos Kunstmuseum zeigt ab April mehr als 100 Werke von Max Pechstein – ein Fest für alle Fans des Expressionismus. Ergänzt wird das Ausstellungsjahr durch das Fotografie-Special „200 Jahre Fotografie“, das ab Ende Mai Einblicke in Technik, Komposition und Bildsprache gibt.
Im Herbst setzt das Nordico Stadtmuseum ein starkes Zeichen mit der Ausstellung „Death Positive – gestorben wird immer“. Hier geht es um das gesellschaftlich oft verdrängte Thema Tod – künstlerisch, interaktiv und tiefgründig inszeniert.
Ein weiteres Highlight wartet auf Familien in den Semesterferien: Museum Total bringt von 19. bis 22. Februar acht Linzer Museen unter einem Ticket zusammen – ein interaktives Kulturerlebnis für Groß und Klein. Mit dabei sind Ars Electronica Center, Lentos Kunstmuseum, Nordico Stadtmuseum, OK Linz, Schlossmuseum, Francisco Carolinum, StifterHaus und voestalpine Stahlwelt.
Neue Bühnen, neue Stimmen: Raum für die freie Szene
Die Stadt Linz bleibt auch 2026 eine starke Partnerin der freien Kunst- und Kulturszene. Das Atelierhaus Salzamt zeigt mit L.A.S.S.O., EXpORT/IMpORT und weiteren Ausstellungen die Vielfalt lokaler und internationaler Positionen. Neu vergeben werden auch wieder Atelierplätze für junge Talente.
Der Musikpavillon im Donaupark wird zwischen Juni und August zur Plattform für junge Musiker*innen – von Jazz bis Performance, von elektronisch bis urban. Mit dabei ist erstmals die Bruckneruni, was spannende neue Synergien verspricht.
Auch die Musikschule Linz zeigt sich im neuen Glanz: Mit „Glanzlichter“ am 29. Jänner, dem Musikschule Open Air im Juni und dem festlichen Weihnachtskonzert im Dezember wird das Jahr musikalisch abgerundet. 🎼
Kultur mit Haltung: Partizipation bleibt Programm
Mit dem Abschluss des KEP3 ist die Entwicklung der Linzer Kulturpolitik nicht zu Ende – ganz im Gegenteil: Der Stadtkulturbeirat, 2026 neu besetzt, wird auch in Zukunft ein wichtiger Impulsgeber sein. Das Gremium aus 24 Expert*innen begleitet die Umsetzung des KEP3, bewertet Fördermaßnahmen und stärkt den Austausch zwischen Szene und Verwaltung.
Partizipation bleibt damit ein zentrales Prinzip der Linzer Kulturarbeit – vom Workshop bis zum Großevent. Denn die besten Ideen entstehen gemeinsam. Und Linz beweist einmal mehr: Kultur ist nicht nur Bühne, sondern ein lebendiger Teil des Alltags – offen, inklusiv und immer in Bewegung.
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