Ich will nicht in die Schule! Schulabsentismus verstehen
Datum:28.09.2026 / 18:00 bis 21:00 Uhr
Brücken bauen statt Druck erzeugen
Schulabsentismus hat viele Gesichter. Wenn Schule zum „Raum des Schreckens“ wird und Kinder sich entziehen, fühlen sich Eltern und Pädagog:innen oft hilflos. Doch was steckt hinter diesem Rückzug und wie können wir dem konstruktiv begegnen?
In diesem kompakten 2-stündigen Impuls-Workshop betrachten wir Schulabsentismus nicht als Fehlverhalten, das es zu „disziplinieren“ gilt, sondern als Signal für Überforderung oder Angst. Wir lösen uns von klassischen Machtkämpfen und erarbeiten stattdessen Ansätze, die auf Sicherheit, Bindung und systemischer Kooperation basieren. Ziel ist es, festgefahrene Situationen aufzubrechen und die Handlungsfähigkeit aller Beteiligten wiederherzustellen.
Methoden: Theoretische Impulse zur Familiendynamik, Reflexion der eigenen Elternrolle, Austausch über Bewältigungsstrategien.
Inhalte:
- Signale lesen: Ursachen verstehen – Warum wird die Schule zum Meidungsort?
- Beziehung als Anker: Wie wir durch zugewandte Präsenz den Kontakt halten, auch wenn der Rückzug groß ist.
- Frühwarnsysteme: Überlastung erkennen, bevor der totale Abbruch erfolgt (Prävention).
- Das Helfer-Netzwerk: Wie Elternhaus und Schule als Team agieren, um den Druck vom Kind zu nehmen („Wir-Stimme“).
Zielgruppe: Eltern und PädagogInnen die nach schnellen Impulsen und einem Perspektivwechsel im Umgang mit Schulvermeidung suchen und alle Interessierten
Max. Teilnehmer*innenzahl: 25
Referent/in:
Andrea Fiederhell
Klinische Heilpädagogin (Kinder- und Jugendpsychiatrie Klinikum Grieskirchen), Doktorandin an der Universität Salzburg (Erziehungswissenschaft)
www.erziehungsatelier.at
Sigrid Bayer
Klinische Heilpädagogin (Kinder- und Jugendpsychiatrie Klinikum Grieskirchen)
www.erziehungsatelier.at
Seminarbeitrag: 160,-
Anmeldung: direkt über den Ticketlink, per Mail an bildung@sanktmagdalena.at oder telefonisch unter +43 732 253041-210