Hearts Hearts / Eli Preiss / Oska

"Willkommen im Club der einsamen Herzen", titelte der Falter 2015, als Hearts Hearts mit ihrem Debütalbum rausgingen. "Young" (2015) und das Folgealbum "Goods / Gods" bescherten den Herzbuben einen Platz unter den Top 5 beim Amadeus FM4-Award. 
 

Hearts Hearts | "Willkommen im Club der einsamen Herzen", titelte der Falter 2015, als Hearts Hearts mit ihrem Debütalbum rausgingen. "Young" (2015) und das Folgealbum "Goods / Gods" bescherten den Herzbuben einen Platz unter den Top 5 beim Amadeus FM4-Award. Zahlreiche Live-Shows später und nach Bühnenkontakt am Eurosonic, Reeperbahn, Great Escape und Sziget hat sich die Band bewusst ein Stück weit aus der Maschinerie genommen, um am Reißbrett zu sichten, was ihr musikalisches Handwerk neben melancholischer Introspektion denn noch so kann.

Am Ende von drei Jahren intensiver Albumproduktion und über 80 begonnenen Songs steht "Love Club Members". Und die Band hat es tatsächlich geschafft, sich darauf in ein neues Licht zu rücken. Dieses Gefühl entsteht nicht allein über die neue Klarheit ihres Sounds. Auch die Tatsache, dass hier jedes Stück zwischen potentiellem Alpha-Tierchen und stimmigem Ganzen schwebt, spricht für eine starke Auswahl der Band aus einem diesmal schier endlosen Fundus an Möglichkeiten zu klingen. "Love Club Members" ist in seinem Spektrum stilistischer Formen und Andeutungen überaus breit und darin hauptverantwortlich für das Grundgefühl einer größeren Veränderung und popmusikalischen Öffnung. Wurde "Young" einst als "Kopfhörer-Album" gelobt, so finden Hearts Hearts mit Songs wie "Wild at Heart" und "The Fan" erstmals auch den Weg in den Club.

http://www.heartshearts.net

Aktuelles Album: "Love Club Members" (2021), Parramatta

 

Eli Preiss | Newcomer gibt es viele, eh klar. Aber das, was sich Eli Preiss in etwas mehr als einem Jahr in Sachen Standing aufgebaut hat, ist schlichtweg beeindruckend. Erst switchte die junge Wienerin vom Englisch ins Deutsche, und nach nicht mal einer Handvoll Solo-Songs war die Sache klar: Signing bei Mom I Made It, Connections von Wien über Düsseldorf bis nach Berlin, Features mit beslik meister und CAN MIT ME$$R, TYM und Jalil, Playlist-Platzierungen plus ein legendärer Live-Gig auf dem Schillerplatz.

Hands down: Wer von der aktuellen New Wave - wohlgemerkt nicht nur der aus Österreich - spricht, der muss auch die 22-Jährige auf dem Schirm haben. Eigenständig und stilsicher, modern und futuristisch, empowernd und emotional. Bisschen sassy, bisschen serious. Rap, R&B und irgendwo dazwischen. Mit "Wie ich bleib" erscheint jetzt die neue EP von Eli Preiss. Die sechs Songs sind dabei eine Momentaufnahme der letzten Monate. Eine Sammlung von Emotionen, Moods und das Ergebnis zahlreicher Stunden im Studio.

Da ist zum Beispiel der Titeltrack "Wie Ich Bleib", für den Eli zu smoothen R&B-Beats selbstbewusst self love predigt: "Ich mach' mein Ding, ich fick' auf Hype / wo wie ich bin, ist wie ich bleib' / für immer süß und zu verpeilt / Tut mir leid, ja, so ist es und so wird es immer sein." Apropos Liebe: "Danke Mami" ist eine liedgewordene Liebeserklärung an die Frau, die Eli Preiss jede Menge Grips, Power und Unabhängigkeit mit auf den Weg gegeben hat - und bei jeder Show als +1 auf der Gästeliste steht.

Neben den bisher veröffentlichten Singles finden sich auf "Wie ich bleib" auch drei weitere Tracks. Für "Nimmasatt" connectet Eli Preiss nach der "Aba warum"-Ansage mit beslik meister an alle Nichtskönner und Nichtgönner kurzerhand erneut mit den boloboys und featured auf einem weiteren vibenden prodbypengg-Instrumental niemand geringeren als makko: "Nimmersatt" zelebriert einen Lifestyle zwischen Stu und Stonersession, bei dem die Ambitionen trotzdem nicht auf der Strecke bleiben.

"Bei mir" kommt vorne rum als sexy Slow Jam, ist aber eine Standortbestimmung und Selbstermächtigungshymne sondergleichen. Und mit "Taugenichts" denkt sich Eli zu dreamy Sample-Loops raus aus der Gewöhnlichkeit und droppt einen sphärischen Standouttrack: "Ich schütte mein Herz auf Papier und mal meine Welt lieber selbst." Noch Fragen?

https://www.facebook.com/EliPreiss

 

Oska | Ihre Lieder sind leicht abgedunkelt, aber nie völlig finster. Sogar bei dezenter Zimmerlautstärke zieht einen ihr sensibler Singer/Songwriter-Pop vollkommen in ihren Bann. Der intime Sound vermittelt eine Melancholie, die in ihren Stücken stets mitschwingt. Schwierige Momente sind für die junge Waldviertlerin eben die beste Inspirationsquelle: "Wenn ich mich richtig gut fühle, entstehen meistens keine neuen Songs. Das Schreiben ist für mich eher eine Form von Selbsttherapie."

Oska ist eine ebenso nachdenkliche wie warmherzige Geschichtenerzählerin und privat gar nicht so schwermütig, wie es ihre Lieder vielleicht vermuten lassen. Sie lacht gern, sie verzaubert andere mit ihrer fröhlichen Art. "Keiner ist nur laut oder leise, traurig oder glücklich", sagt sie. "Jeder bedient ein ganzes Spektrum an Eigenschaften."

"Musikerin zu werden, das war für mich anfangs gar keine Option", erzählt sie. "Schließlich bin ich in einem kleinen Dorf im niederösterreichischen Waldviertel aufgewachsen. Dort gab es keinen einzigen professionellen Musiker. "Erst mit 16 schwenkte sie um. Geschuldet war das all den YouTube-Videos, die Oska im Internet entdeckt hatte: "Ich bin auf Künstler gestoßen, die einfach ihr Ding machten." Das färbte auf sie ab. Sie beschloss, sich nach der Matura in Wien als Straßenmusikerin durchzuschlagen. Damit war ihre Mutter allerdings nicht einverstanden - sie ermunterte ihre Tochter, zur Uni zu gehen. Also studierte Maria eher halbherzig Pop- und Jazzgesang: "Ich habe viel auf der Straße musiziert oder bin in Irish Pubs aufgetreten. Dabei lernte ich mehr als während des Musikstudiums."

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Datenquelle: basemap.at

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Posthof
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