Wir stellen vor: Das Ars Electronica Center

Augmented Reality, Robotik, Künstliche Intelligenz – das Ars Electronica Center ist mit seinem innovativen Angebot nicht ohne Grund als das „Museum der Zukunft“ bekannt. Wir blicken hinter die Kulissen der Institution, die ihren Anfang im Jahr 1979 nahm.

Die Institution Ars Electronica ist nicht zuletzt durch das dazugehörige Festival weltbekannt. Ihre Geschichte hat bereits im Jahr 1979 begonnen, als das erste Festival zahlreiche BesucherInnen nach Linz lockte. Seitdem hat sie sich zu einer der weltweit wichtigsten Plattformen für Kunst, Technologie und Gesellschaft entwickelt und lockt jedes Jahr namhafte KünstlerInnen und WissenschafterInnen in die Landeshauptstadt. Gemeinsam werden aktuelle Entwicklungen unserer digitalen Gesellschaft und deren Auswirkungen auf unser Leben und unsere Zukunft beleuchtet.

Im Jahr 1996 wurde das erste Ars Electronica Center eröffnet, seitdem können zahlreiche digitale Projekte ganzjährig bestaunt und erlebt werden. Im Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2009 öffnete dann das neue, in der aktuellen Form bestehende Ars Electronica Center seine Pforten und wurde bereits in den ersten Tagen von einem Besucheransturm überwältigt. Das nachts in unterschiedlichen Farben beleuchtete Gebäude direkt an der Donau ist auch von außen ein Hingucker. Die wahren Werte zeigen sich aber in seinem Inneren.

Digitale Zukunft erleben

Im Museum der Zukunft bestaunt ihr digitale Projekte nicht nur, sondern könnt sie aktiv ausprobieren. Im Fokus der aktuellen Ausstellung, die 2019 komplett überarbeitet wurde, steht dabei die Künstliche Intelligenz. Von der automatischen Erkennung von Objekten, über autonomes Fahren bis hin zur digitalen Überwachung unserer Gesellschaft thematisieren die Installationen die Möglichkeiten und Entwicklungen der Digitalisierung.

Zu den Projekten: ars.electronica.art/center/de/exhibitions/ai

In andere Welten eintauchen

Der sogenannte „Deep Space 8K“ ist seit Jahren einer der beliebtesten Orte im Ars Electronica Center. Hier erlebt ihr „Filme“ in einer anderen Dimension. In dem riesigen Raum – 16 mal 9 Meter Wand- und Bodenprojektion – könnt ihr mit Hilfe einer 3D-Brille in die unendlichen Weiten unseres Universums eintauchen, durch die ägyptischen Pyramiden spazieren oder den Hahnenkamm in Kitzbühel hinunterrasen. Achtung, das kann sich so echt anfühlen, dass einem vielleicht sogar etwas schwindlig wird.

Das Ars Electronica Center besuchen

Alle Ausstellungen und Forschungslabore im Ars Electronica Center sind aufs Mitmachen ausgerichtet. In Zeiten der Corona-Pandemie ist dies natürlich eine besondere Herausforderung. Ein Besuch des Museums ist derzeit aufgrund der aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung leider nicht möglich. Doch ihr müsst trotzdem nicht ganz auf die faszinierenden Inhalte rund um Kunst, Technologie und Gesellschaft verzichten.

Mit „Home Delivery“ kommt das AEC zu euch nach Hause

Getreu dem Motto„Wenn Sie nicht ins Museum der Zukunft kommen können, kommt das Museum der Zukunft eben zu Ihnen.“ wurde schon im Frühjahr das „Home Delivery“-Programm geboren. Neben Veranstaltungen, die live übertragen und online mitverfolgt werden können, werden hier auch interessante Beiträge aus unterschiedlichen Themenfeldern veröffentlicht. So erwartet euch ein bunter Mix aus Führungen durch die Ausstellungen, Konzerte mit beeindruckenden Visualisierungen, Deep Space Live-Sessions, Workshops und Talks mit KünstlerInnen und WissenschafterInnen aus aller Welt.

Hier findet ihr das aktuelle Programm und die Nachschau der vergangenen Termine: ars.electronica.art/homedelivery

Alle Veranstaltungen des Ars Electronica Centers