Buchpräsentationen: Anna Baar & Caro Reichl

Datum:03.11.2026 / 19:30 bis 21:00 Uhr

ANNA BAAR, geboren 1973 in Zagreb, lebt in Klagenfurt und Wien. Sie schreibt Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen und Essays. Zahlreiche Preise, u. a. Theodor-Körner-Preis 2017 und Großer Österreichischer Staatspreis 2022. Ihr Debütroman „Die Farbe des Granatapfels“ stand drei Monate auf der ORF-Bestenliste, ihr Roman „Nil“ auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2021. Zuletzt veröffentlicht: „Über Dorothea Zeemann“, 2023; „Divân mit Schonbezug“, 2022.
Zum Buch: Eine der geschlechtlichen Nötigung eines Patienten beschuldigte ehemalige Nervenärztin findet ein altes Foto: Es zeigt sie als junge Frau gemeinsam mit ihrer Schwester an einem Hotelpool in Luxor. Überwältigt von den Erinnerungsbildern beschließt die Frau, ihrem während jener Reise verschwundenen Geliebten die verheimlichte Wahrheit schriftlich nachzutragen. Ihre Briefe geraten zu einer Art Lebensbeichte. Hinter der Fassade des früh gealterten Mädchens aus angeblich gutem Haus tun sich Abgründe auf: Aus Loyalität zur Mutter und zur freudlosen Schwester sabotiert sie das Glück, scheitert systematisch in Freundschafts- und Liebesdingen – und macht sich am Ende sogar im Namen der Liebe schuldig. (Verlagstext)

CARO REICHL, 1993 in Linz geboren, arbeitet als Kreativdirektorin und Autorin in Wien. Sie war Teilnehmerin des Klagenfurter Literaturkurses 2023 und erhielt u. a. den Wiener Werkstattpreis 2020. Nach ihrem Debüt „Was glänzt, verschwindet mit uns“ präsentiert sie nun ihren zweiten Roman.
Zum Buch: Seit der Schule sind Rosa und Almut beste Freundinnen. Sie verbringen jede freie Minute miteinander und werden zu einer Einheit gegen den Rest der Welt. Auch als Erwachsene bleiben sie sich nah, beide arbeiten in derselben Agentur. Als X, eine frühe Affäre von Almut, auftaucht, gerät die Statik der Freundschaft ins Wanken. Rosa fühlt sich zu ihm hingezogen, Almut geht auf Distanz. Bis ihr Sohn eines Tages etwas ausspricht, was Rosa nach und nach zerbrechen lässt. Der Einzige, mit dem sie ihre Zweifel teilen kann, ist ihr leerer Kühlschrank. Und der schweigt, ziemlich dreist. (Verlagstext)

MARGARETE AFFENZELLER, geboren 1971 in Freistadt, lebt als Theaterredakteurin in Wien. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft arbeitet sie seit 1997 im Kulturressort der Tageszeitung „Der Standard“, seit 2008 als Redakteurin.

Veranstaltungsort

Adalbert-Stifter-Institut des Landes OÖ/StifterHaus, Galerie
Adalbert-Stifter-Platz 1
4020 Linz

Veranstalter*in

Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus

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