Christian Steinbacher: An einen Spruchpiloten
Datum:06.10.2026 / 19:30 Uhr
NEXUS & Sims im Sinn: Das Klarinetten-Duo Stump-Linshalm hat zu seinem zwanzigjährigen Bestehen die Ketten Komposition „Nexus“ beauftragt: Ein Komponist gab den Anfang und reichte die Staffel weiter. Im genauen Hören einer Einspielung erster Interpretationen durch das Duo habe ich unter dem Titel „Sims im Sinn“ zu den einzelnen Teilen „Umschriften“ erarbeitet. (Christian Steinbacher) Die Kompositionen stammen von: Daniel Serrano (*1991, ESP), Jieun Jeong (*1992, KOR), Amir Khalaf (*1981, EGY), Jia Yi Lee (*1996, SGP), Jean-Patrick Besingrand (*1985, FRA), Rachel C. Walker (*1994, USA), Yun Li (*1995, CHN), Yang Liu (*1988, CHN), Jakob Stillmark (*1994, DEU), Alexander Strauch (*1971, DEU/CHE), Kathrin Denner (*1986, DEU), El Lukijanov (*1983, DEU), Moritz Laßmann (*1987, DEU), Diana Čemerytė (*1974, LTU), Ben Lunn (*1990, GBR), Santa Bušs (*1981, LVA), Mateij Sloboda (*1988, SVK), Raimonda Žiūkaitė (*1991, LTU), Milica Vujadinović (*1994, MNE), Shiri Riseman (*1992, ISR)
CHRISTIAN STEINBACHER, geboren 1960, lebt seit 1984 in Linz. Mehrere Auszeichnungen, u. a. der Kulturpreis des Landes OÖ 2006, der Heimrad-Bäcker-Preis 2013 und der Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz 2020. Buchpublikationen seit 1988, seit 2011 zumeist im Czernin Verlag (dort zuletzt: „Hoch die Ärmel. Gedichte und Stimmen“, 2025). Steinbacher arbeitete immer wieder auch mit anderen Kunstschaffenden zusammen (etwa Josef Bauer, Christoph Herndler, Michèle Métail). Als „Umschriften“ benennt er seine formbestimmten Aneignungen fremder Texte, aber auch musikalischer Vorlagen. Zu letzteren lagen bisher etwa „Umschriften“ von Duos von Béla Bartók (in „Winkschaden, abgesetzt. Gedichte und Stimmen“, 2011), zu Improvisationen des Flötisten Norbert Trawöger („Luftikusse“, 2014) oder zu den Trios der Scherzi in Anton Bruckners Symphonien („Tanz der Rollvenen“, 2024) vor.