OSOM EXTENDED

Eine sensorische Live-Art-Performance, die mit den Grenzen zwischen Sehen und Gesehen-Werden, Sichtbarem und Unsichtbarem, Bewegung und Stillstand spielt. Das Publikum ist nicht nur Beobachter*in, sondern wird aktiv in die Performance eingebunden.

Datum:22.03.2026 / 18:00 bis 20:00 Uhr

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GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement ist ein zweijähriges, EU-gefördertes Kooperationsprojekt (Creative Europe), das den Blick – menschlich wie künstlich – als künstlerisches, politisches und soziales Instrument untersucht. RedSapata Kulturinitiative ist Projektpartnerin und realisiert den Linz-Schwerpunkt gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen aus Italien (Hangartfest) und Schweden (Teater Nu). Weitere Informationen zu GLARE & GLARE in Linz gibt es hier.

Als Teil von GLARE wird die Performance OSOM Extended öffentlich gezeigt. Die Arbeit ist eine sensorische Live-Art-Performance, die mit den Grenzen zwischen Sehen und Gesehen-Werden, Sichtbarem und Unsichtbarem, Bewegung und Stillstand spielt. Das Publikum ist nicht nur Beobachter:in, sondern wird aktiv in die Situation eingebunden – der Blick selbst wird Teil der Choreografie.

“I reflect on the look as a social bond between people and a form of non-verbal communication” (“The power of the Gaze” Janne Seppänen)

  • Eintritt frei (Anmeldung erforderlich): Link zur Anmeldung
  • Die Performance dauert ca. 45 Minuten und im Anschluss findet eine offene Reflexion und Gesprächsrunde statt.

Credits:

Lucia Mauri

  • Concept: Lucia Mauri
  • Dance and development: Polina Kliuchnikova, Laura Gagliardi, Marina Bertoni and Lucia Mauri
  • Music: Lorenzo Barone
  • Visual Artist: Sara Koniarek
  • Production HUNT cdc, co-production Hangartfest
  • Supported by: d.id - dance identity; Ariella Vidach aiep, IDA Bruckner University
  • Special thanks to Rose Breuss, Laura Celli Volta, Iris Heitzinger, Liz King, Constantin Georgescu and Jianan Qu
  • Über: Lucia Mauri

Lucia Mauri ist Performancekünstlerin, Choreografin und künstlerische Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Live Art, Bewegung, visueller Komposition und kritischer Theorie. Ihre künstlerische Praxis beschäftigt sich mit der Politik des Blicks, mit Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, verkörperter Wahrnehmung sowie mit den Beziehungen zwischen Körpern, Bildern und technologischen Systemen. Ausgehend von zeitgenössischem Tanz und Performance entwickelt sie experimentelle Formate, die Choreografie, visuelle Dramaturgie, Klang und partizipative Strategien miteinander verbinden. Ein zentrales Anliegen ihrer künstlerischen Forschung ist die Untersuchung, wie der Blick – sowohl menschlich als auch künstlich – Bedeutung, Machtverhältnisse und Formen von Präsenz in künstlerischen wie gesellschaftlichen Kontexten erzeugt. Lucia Mauri realisiert und präsentiert künstlerische und forschungsbasierte Projekte in internationalen Zusammenhängen und arbeitet dabei mit Künstler:innen, Forscher:innen und Institutionen in ganz Europa zusammen. Ihre Arbeit ist geprägt von prozessorientierten Methoden, transdisziplinärer Zusammenarbeit und inklusiven Praktiken, die etablierte Hierarchien zwischen Performer:innen und Publikum hinterfragen.

Als Initiatorin und künstlerische Leiterin des EU-geförderten Projekts GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement verbindet sie künstlerische Praxis, Forschung und öffentliche Vermittlung und positioniert Live Art als kritisches Werkzeug zur Reflexion von Wahrnehmung, Identität und zeitgenössischen Formen der Zuschauerschaft.

Veranstaltungsort

Sonnenstein Loft
Sonnensteinstraße 11
4040 Linz

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Datenquelle: basemap.at

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