Workshop: GAZE LABS

Workshop zu Blick, Wahrnehmung & Identität. Im Rahmen vom internationalen EU-geförderten Kooperationsprojekt "GLARE - Gaze, Live Art, Research & Engagement".

Datum:07.03.2026 bis 08.03.2026

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GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement ist ein zweijähriges, EU-gefördertes Kooperationsprojekt (Creative Europe), das den Blick – menschlich wie künstlich – als künstlerisches, politisches und soziales Instrument untersucht. RedSapata Kulturinitiative ist Projektpartnerin und realisiert den Linz-Schwerpunkt gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen aus Italien (Hangartfest) und Schweden (Teater Nu). Weitere Infos zu GLARE & GLARE in Linz gibt es hier.

Die Gaze Labs sind eine Workshopreihe und zugleich Teil des künstlerischen Forschungsprozesses von GLARE. Sie richten sich an Menschen, die Lust haben, mit Bewegung, Wahrnehmung, Beobachtung und Austausch zu experimentieren – keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme an den Gaze Labs bietet eine einmalige Möglichkeit, im Rahmen eines öffentlich zugänglichen Workshops aktiv an einem europäischen Forschungsprojekt mitzuwirken. In angeleiteten Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen, sensorischen Aufgaben und gemeinsamen Reflexionsmomenten erforschen die Teilnehmenden:

  • wie wir schauen und wie wir angeschaut werden
  • wie der Blick Körper, Identitäten und Beziehungen formen
  • die Spannung zwischen Präsenz und Abwesenheit, Stillstand und Bewegung
  • individuelle und kollektive Perspektiven auf Sichtbarkeit 

Die Workshops sind offen, prozessorientiert und inklusiv. Es geht nicht um ein fertiges Ergebnis, sondern um gemeinsames Erleben, Forschen und das Öffnen neuer Wahrnehmungsräume. Beiträge der Teilnehmenden können – auf freiwilliger Basis – Teil des digitalen Forschungsarchivs AtlasGaze werden und fließen damit in den europäischen Projektkontext von GLARE ein.​​​​

  • Samstag, 7. März & Sonntag, 8. März → Es kann ein Tag oder beide Tage besucht werden
  • jeweils 10:00–13:00 Uhr (3 Stunden)
  • AUBERGiNE, Güntherstraße 1, 4040 Linz
  • Teilnahme: kostenlos
  • Anmeldung erforderlich: Zur Anmeldung
  • Workshop-Sprachen:  Vorwiegend Englisch, Deutsch möglich
  • Mitbringen: bequeme Kleidung und Sneakers (für mögliche kurze Field Trips)
  • Getränke und kleine Verpflegung sind vor Ort vorhanden

Online Follow-up

Als Teil des Projekts findet im Anschluss an die Präsenz-Workshops ein Online-Follow-up statt: im Zeitraum 9.–15. April 2026. (Der genaue Termin wird gemeinsam mit den Teilnehmenden während der Workshops im März festgelegt.) In dieser Online-Session wird der gemeinsame Forschungsprozess weitergeführt. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine material- bzw. prozessorientierte Aufgabe, die zur Vertiefung der individuellen Praxis und Reflexion beiträgt. Gleichzeitig bietet das Follow-up Raum, um Beobachtungen zu teilen, Erkenntnisse zusammenzuführen und die entstandenen Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren.

Über: Lucia Mauri

Lucia Mauri ist Performancekünstlerin, Choreografin und künstlerische Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Live Art, Bewegung, visueller Komposition und kritischer Theorie. Ihre künstlerische Praxis beschäftigt sich mit der Politik des Blicks, mit Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, verkörperter Wahrnehmung sowie mit den Beziehungen zwischen Körpern, Bildern und technologischen Systemen. Ausgehend von zeitgenössischem Tanz und Performance entwickelt sie experimentelle Formate, die Choreografie, visuelle Dramaturgie, Klang und partizipative Strategien miteinander verbinden. Ein zentrales Anliegen ihrer künstlerischen Forschung ist die Untersuchung, wie der Blick – sowohl menschlich als auch künstlich – Bedeutung, Machtverhältnisse und Formen von Präsenz in künstlerischen wie gesellschaftlichen Kontexten erzeugt. Lucia Mauri realisiert und präsentiert künstlerische und forschungsbasierte Projekte in internationalen Zusammenhängen und arbeitet dabei mit Künstler:innen, Forscher:innen und Institutionen in ganz Europa zusammen. Ihre Arbeit ist geprägt von prozessorientierten Methoden, transdisziplinärer Zusammenarbeit und inklusiven Praktiken, die etablierte Hierarchien zwischen Performer:innen und Publikum hinterfragen.

Als Initiatorin und künstlerische Leiterin des EU-geförderten Projekts GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement verbindet sie künstlerische Praxis, Forschung und öffentliche Vermittlung und positioniert Live Art als kritisches Werkzeug zur Reflexion von Wahrnehmung, Identität und zeitgenössischen Formen der Zuschauerschaft.

Visual Artist: Sara Koniarek

Veranstaltungsort

AUBERGiNE
Güntherstraße 1
4040 Linz

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Für die Aktualität der Angaben ist der*die Veranstalter*in selbst verantwortlich.
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Datenquelle: basemap.at

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