Memento Mori – Kunst in der Fastenzeit
Datum: bis 03.04.2026
Maria Nalbantova und Magdalena Berger, Masterstudierende der Studienrichtung Plastische Konzeptionen / Keramik der Linzer Kunstuniversität, greifen mit ihren skulpturalen Interventionen vertraute Objekte auf und transferieren sie zu neuen Sinnbildern. In der Interaktion mit dem Raum und im Spannungsfeld von Stillstand, fortwährender Bewegung, alltäglichen Handlungen und Ritualen, schaffen sie neue Assoziationen zu Tod und Vergänglichkeit. Heribert Friedl, Lehrender an der Universität für angewandte Kunst in Wien, hat über mehrere Jahrzehnte mit seinen „nonvisual objects“ ein facettenreiches Werk entwickelt.
Die Soundinstallation im Kirchenraum unterbricht sechsmal am Tag die Stille und eröffnet mit vertrauten Motiven, wie dem Ticken einer Uhr oder dem „Atmen“ eines Blasebalgs eine neue Sinneserfahrung im barocken Kirchenraum. Unter dem Titel „Memento Mori“ schaffen die künstlerischen Werke in der Fastenzeit einen Moment der Unterbrechung und laden zur Reflexion ein.
Die Klanginstallation im Kirchenraum dauert rund 15 Minuten und wird täglich um 9.00 Uhr, 11.00 Uhr, 13.00 Uhr, 15.00 Uhr, 17.00 und 19.00 Uhr zu hören sein.