Finissage: Metabolimus der Stadt

Metabolismus der Stadt befasst sich exemplarisch mit dem Stoffwechsel von Linz.
Alexander Gogl, der Kurator der Ausstellung, hat für diesen Zweck akribisch Daten erhoben und den unsichtbaren Verdauungsapparat der Stadt Linz freigelegt.

Ein Blick auf die Leitungspläne zeigt, wie eng es im Unterbau einer Stadt tatsächlich zugeht. Fernwärme schmiegt sich an Ab­wasserkanal, dazwischen kreuzen sich Strom, Telefon- und Internetkabel. Wasser- und Gasleitungen drängeln sich durch den verbleibenden Raum. Schnell ist klar, dass der Platz ­unter dem Asphalt knapp wird. Die im Hintergrund ­ arbeitende Infrastruktur wird als selbstverständlich wahr­genommen.

Wenn Grabungsarbeiten eine Wunde in die Oberfläche des städtischen Lebens reißen, dann erst wird sichtbar was sonst verborgen bleibt. Es fehlt uns am Verständnis ­dafür, welches Ausmaß diese Infrastruktur einnimmt und wie weit sie mit dem Umland verwoben ist. Die Ausstellung geht der Frage nach, welchen Einfluss der ­Metabolismus und seine Infrastruktur auf seine Umwelt hat, was eine wachsende Stadtregion für die ­ notwendigen ­Strukturen bedeutet, in welche Beziehung dies den ­städtischen mit dem ländlichen Raum bringt und welche Abhängigkeiten dadurch entstehen.

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Datenquelle: basemap.at

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