Pierre-Laurent Aimard

Pianistische Grenzüberschreitungen

Gelten Ludwig van Beethovens Klavierwerke, allen voran seine 32 Klaviersonaten, seit dem bekannten Bonmot Hans von Bülows in Abgrenzung zu Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier als das „Neue Testament der Klavierspieler“, so könnte man das von der Mitte des 20. Jahrhunderts an völlig neue Klangwelten erschließende pianistische Œuvre György Ligetis guten Gewissens als das „Neueste Testament“ bezeichnen. Mit Pierre-Laurent Aimard nimmt sich nicht nur einer der renommiertesten Pianisten unserer Tage, sondern auch ein dezidierter Spezialist für die Werke beider Komponisten der spannungsvollen Kombination dieser in ihrer jeweiligen Zeit bahnbrechenden Neuerfinder der Klaviermusik an.

Programm

György Ligeti (1923–2006)
Musica ricercata (1951–53)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Auswahl aus den Elf neuen Bagatellen, op. 119 (um 1795, 1820–22)
Auswahl aus den Sieben Bagatellen, op. 33 (nach 1782–1802)

– Pause –

György Ligeti
Auswahl aus den 18 Études pour piano (1985–2001)

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 31 As-Dur, op. 110 (1821)

Besetzung

Pierre-Laurent Aimard | Klavier

Veranstaltungsort

Brucknerhaus Linz
Untere Donaulände 7

Preise & Tickets

Kategorie 1:      49 €
Kategorie 2:      42 €
Kategorie 3:      35 €
Kategorie 4:      28 €
Kategorie 5:      22 €
Kategorie 6:      16 €
Junges Ticket:   10 €

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