Stefan Kutzenberger fängt bei "Kilometer Null" neu an

Bandbreiten Text

Literatur ist die Axt für die Borkenkäfer-Fichtenmonokultur in unseren Seelen! Für die brandneue Schiene kommen die klügsten und gewitztesten AutorInnen in den KULTUR HOF, um aus aktuellen Texten zu lesen. So unterschiedlich sie sind, eint sie, dass sie junge Literatur schreiben, unabhängig von ihrem Alter. Richtig gutes Zeug eben.

Damit der jeweilige Abend den außergewöhnlichen Gästen gerecht wird, muss sich Gastgeberin Dominika Meindl ins Zeug legen. Was regt Elias Hirschl, Mercedes Spannagel, Mieze Medusa, Barbi Marković und Stefan Kutzenberger so richtig auf? Was macht sie einwendig? Was würden sie tun, wären sie einen Tag Gott? Soll Literatur schön sein oder muss sie weh tun? Geht Kunst auch ohne Drogen?

Wir sprechen darüber, ob Tyrannenmorde ok sind. Wir begeben uns in Zeitschleifen und träumen vom Matriarchat. Wir schwanken zwischen Lüge und Wahrheit. Wir fragen uns, ob man in der Stadt oder am Land doofer lebt. Braucht es „Heimat“ und „Volk“, oder kann das weg? Und schließlich die Hauptfrage, warum man sich das Schreiben überhaupt antut. Im Idealfall gibt der Abend die Antwort. Gemeinsam hören wir uns Lieblingssong der Gäste an und reden gescheit darüber (oder blöd). Das Publikum ist eingeladen, eigene Fragen zu stellen – die besten drei gewinnen bei der weltersten Literatur-Tombola, zu der die Eingeladenen drei Gegenstände aus ihren Haushalten beisteuern, die sie mit Liebe ausgemistet haben.

Stefan Kutzenberger ist mit ziemlich viel Fug und Recht als eine der sympathischsten Figuren im mindestens deutschsprachigen Literaturbetrieb bekannt. Kutzenberger, geboren 1971 in Linz, studierte in Wien, Buenos Aires, Lissabon und London und lebt als Schriftsteller, Kurator und Literaturwissenschaftler in Wien. Gleich mit seinem Debütroman „Friedinger“ sorgte er für Aufsehen, 2020 folgen der „Jokerman“ und 2022 der mit gespannter Vorfreude erwartete dritte Roman „Kilometer null“. In seinen Romanen kommt auf gewisse Weise immer er selbst vor, aber der Autor ist ein derart gewiefter Erzähler und Literaturtheoretiker, dass man ihm schnell und gern auf den Leim geht. Ein großes Zuhörvergnügen!

Web: www.bandbreiten.at


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KULTUR HOF
Ludlgasse 16

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