Mira Lu Kovacs / Monsterheart / Laikka

Mira Lu Kovacs hat sich auf ihren Aufnahmen, auf und abseits der Bühne ein üppiges Häuschen mit Garten im Gedächtnis der musikinteressierten Öffentlichkeit eingerichtet. 2021 erscheint mit "What Else Can Break" zum ersten Mal ein Album unter ihrem eigenen Namen.
 

Mira Lu Kovacs | Virtuosität und Zauber an Instrument und Stimme, konterkariert von mitunter bis zum Anschlag ausgereizter Direktheit in den Erzählungen; der Mut mit einer gewissen Schrägheit den vorhandenen Pop-Appeal in die Zukunft zu ziehen, gekoppelt mit selbstbewusstem Auftreten und klarer Botschaft:

Mira Lu Kovacs hat sich auf ihren Aufnahmen, auf und abseits der Bühne ein üppiges Häuschen mit Garten im Gedächtnis der musikinteressierten Öffentlichkeit eingerichtet. 2021 erscheint mit "What Else Can Break" zum ersten Mal ein Album unter ihrem eigenen Namen.

Unter dem Namen Schmieds Puls veröffentlicht sie 2013 ("Play Dead") das erste von drei außergewöhnlichen Alben im Trio-Format. Es folgen "I Care A Little Less About Everything Now" (2015), das mit dem Amadeus Award ausgezeichnet wird, und das betörende "Manic Acid Love" (2018).

Die Bandbreite von Miras Schaffen wird dabei beständig erweitert - zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Clemens Wenger (Jazzwerkstatt Wien, 5/8erl in Ehr'n), mit dem sie für "The Urge Of Night" ihre Stücke für ein eigens zusammengestelltes, zehnköpfiges Ensemble neu in Szene setzt. Jeder erreichte Meilenstein gilt als Ausgangspunkt für die nächste Entwicklungsstufe; neue Stücke, neue Formen, neue Möglichkeiten.

Nicht umsonst kollaboriert Mira Lu Kovacs auch leidenschaftlich mit Kollegen - etwa in der aufregenden Experimental-Pop-Formation 5K HD. Sie spielt in ungewöhnlichen Theaterproduktionen ("Ganymed in Love"), eröffnet die Wiener Festwochen, kuratiert das Wiener Popfest, verstärkt die Supergroup My Ugly Clementine an der Gitarre und setzt das Belvedere Museum akustisch in Szene.

http://www.miralukovacs.com

Aktuelles Album: "What Else Can Break" (2021), Play Dead Records

 

Monsterheart | Es ist kein Zufall, dass Album Nummer 3 der Wiener Musikerin Anna Attar alias Monsterheart am 1. Jänner 2021 erscheint, an einem Tag der Neuanfangs-Symbolik: "The New" heißt diese Platte mit neun neuen Liedern immerhin. Das neue, noch unbekannte Leben wird ein schönes werden, das gibt die Stimmung darauf vor.

Ihren eigenen, als "Graveyard Pop" betitelten Signature-Sound hat Monsterheart schon lange etabliert. Auf "The New" werden dem Post-Punk verwandte Percussions, die verwaschen-sanfte Stimme und der typische Keyboard-Orgel-Sound perfektioniert. Die Instrumentierung ist dazu da, einen Zweck zu erfüllen: Monsterhearts Gedanken über die Welt in Popohrwürmer zu verpacken.

Das sind Lieder über Sehnsüchte, Träume und das Reisen im Kopf ("Crossed"), große Herzschmerz-Lovesongs ("Flowers"), behutsame Liebesbekundungen ("Daylight") und Songs über Solidarität und Mitgefühl, während draußen die Welt untergehen mag ("EOTW"). Als Herzstück dieses liebevoll konstruierten Albums steht wohl der Titeltrack "The New", ein Lied über Geschwisterlichkeit, über Gemeinsamkeiten und Zeilen wie "A chest bold with love" - der ganze Körper voller Liebe, das ganze Album auch.

Eine Platte als und über den Neuanfang, ein positiver, hoffnungsvoller Blick nach vorne und das optimistischste Monsterheart-Album bis heute.

https://www.facebook.com/mnstrhrt

Besetzung: Anna Attar: Gesang, Gitarre, Judith Filimónova: Bass, Raphaela Fries: Schlagzeug

Aktuelles Album: "The New" (2021), Polkov Records

 

Laikka | Es ist immer etwas Besonderes, wenn eine junge Band bereits ein gewisser Hype umweht, noch bevor sie ihr eigentliches Debüt veröffentlicht hat. Magisch, geheimnisvoll und faszinierend sind nur einige der Begriffe die fallen, wenn die Rede von Laikka ist.

Ein Duo, das sowohl auf visuelle Ästhetik, als auch auf die Musik gleichermaßen viel Wert legt und mit einem aufregenden Mix aus experimentellen Soundscapes, verträumtem Gesang und elektronischen Beats in das internationale Rampenlicht drängt. Eher lose und zufällig erinnert der Bandname an das erste Lebewesen, das Raumfahrtsgeschichte geschrieben hat - und doch ist er auch ein Stück weit programmatisch.

Anfang 2020 gegründet, setzen sich Laikka musikalisch und inhaltlich mit den großen Themen unserer Zeit auseinander. Ein tiefer, melancholischer Blick ins Innere, starke Emotionen, das Gefühl der Einsamkeit, diffuse Ängste, oder auch Langeweile im digitalen Zeitalter werden dabei oftmals den eigenen großen Träumen gegenübergestellt. Der Gesamtauftritt der Band wird beeinflusst von einer digitalen Ästhetik und dem Ausbruch aus klassisch männlichen Stereotypen und Attributen.

Karte überspringen
Datenquelle: basemap.at

Dein Weg zum Veranstaltungsort

Posthof
Posthofstraße 43

Anreise planen mit Google Maps: