Von den Rändern ins Zentrum der Macht:, Die rechtspopulistische Übernahme der republikanischen Partei in den USA

Galten radikale populistische Parteien einmal als Randphänomen, so sind diese längst in der Mitte der Politik vieler Ländern angekommen. Die politisch schwerwiegendsten Folgen ergeben sich zweifellos dann, wenn dies in der Supermacht USA geschieht. Eine der beiden staatstragenden Parteien, die republikanische Partei (GOP), hat sich seit geraumer Zeit in Richtung radikaler Rechtspopulismus verändert und massiv mit ihrer eigenen liberalen Tradition gebrochen. Sie hat sich zunehmend autoritären, nationalistischen und verschwörungstheoretischen Positionen verschrieben, wobei die Wahl Donald Trumps und seine immer noch dominante Stellung sowohl Folge als auch Verstärker dieser Entwicklung ist. Diese Wandelung der GOP spiegelt sich messbar auch in der Veränderung ihres Elektorates wider, welches immer stärker jenem einer klassischen Unterschicht-Partei ähnelt, wobei weiße männliche und eher ländliche Wähler mit antistaatlichen und nationalistischen Einstellungen dominieren. In gleicher Weise bewegen sich die Bildungsschichten, vermögendere Wähler, Städter und die begüterteren Vorstädte in Richtung Demokraten. Der Vortrag beleuchtet auch anhand von Daten die Ursachen und enormen Konsequenzen dieser Entwicklung!

Eintritt frei! Anmeldung erforderlich
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ReferentIn:
Reinhard Heinisch
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Datenquelle: basemap.at

Dein Weg zum Veranstaltungsort

Wissensturm, Veranstaltungssaal E.09
Kärntnerstraße 26

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