86.400 - von der einen Welt zur anderen

Eine Frau und ein Mann sind in einem Glashaus eingeschlossen, aus dem es keinen Ausweg gibt. In der Welt draußen ist kein Leben mehr möglich. Die Ressourcen – Nahrung, Wasser, Boden, Sauerstoff – sind großteils erschöpft.

Was passiert mit unserer menschlichen Existenz wenn Ressourcen nicht für alle reichen? Wie verändert sich aufgrund von Bedrohungen durch Umweltzerstörung unser Entscheidungsspielraum? Das Theaterstück wirft existentielle Fragestellungen auf, ohne aber zu belehren.

Der Theaterverein Stellwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, ungewöhnliche Theaterräume zu bespielen und dem Publikum zugänglich zu machen. Die Uraufführung von 86.400 findet an einem symbolträchtigen Spielort, einem Gewächshaus der Stadtgärtnerei Linz statt wo es bisher noch keine künstlerischen Aktivitäten gab. „Für die Produktion verwenden wir ausschließlich Materialien die wir vor Ort vorgefunden haben, um auch so einen achtsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen zu verdeutlichen“, so der Regisseur Christian Scharrer.

Das Stück wird begleitet von Live Sounds durch Fadi Dorninger – Klänge die garantiert Gänsehaut bereiten. Eine Kooperation mit Fridays for Future bereichert die Auseinandersetzung mit den behandelten Themenkreise Umweltzerstörung, Klimawandel und Endlichkeit von Ressourcen.