"Sie meinen es politisch"

100 Jahre Frauenwahlrecht vor Ort

Hundert Jahre ist es her, dass Frauen in Österreich das erste Mal wählen konnten. Österreich war damit eines der ersten Länder in ganz Europa, in welchem sich Frauen das Wahlrecht erfolgreich erkämpft haben.

Die politische Beteiligung von Frauen war nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Frauen mussten einen langen Weg gehen, bis sie ihr Recht auf politische Mitbestimmung im Jahr 1918 erlangten. Vor Ende der Monarchie machten sich Frauenorganisationen für das Frauenwahlrecht stark. Beim Zusammentreten des provisorischen Gemeinderates am 16. November 1918 in Linz waren bereits zwei Frauen dabei – Marie Beutlmayr und Juliane Hudetschek. Am 18. Mai 1919 fanden die ersten Wahlen für den oberösterreichischen Landtag statt, bei denen erstmals das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Verhältniswahlrecht für Männer und Frauen galt.

Die Wanderausstellung "Die Wahlzelle" ruft die denkwürdigen Ereignisse in Erinnerung. Gestaltet als Wahlzelle erzählt sie von den historischen Zusammenhängen zwischen der Republikgründung 1918 und der Einführung des Frauenwahlrechts. Die Wahlzelle wurde vom städtischen Archiv mit Linzer Beiträgen ergänzt.

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Datenquelle: basemap.at

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Altes Rathaus, Erdgeschoss, Foyer
Hauptplatz 1

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