Troja! – Blinde Passagiere im Trojanischen Pferd
Datum:13.10.2026 bis 17.05.2027
Seit zehn Jahren tobt der Trojanische Krieg. Plötzlich verschwinden die griechischen Belagerer und lassen nichts zurück als ein riesiges hölzernes Pferd. „Ein Geschenk der Unterlegenen“, denkt man. „Ein Opfer an Pallas Athene“. Das Pferd wird in die Stadt gezogen. Nachts entströmen daraus griechische Kämpfer. Während das antike Troja von den Griechen in Schutt und Asche gelegt wird, treffen sich zwei Kinder im Inneren des Trojanischen Pferdes. Briseis ist Griechin, Spourgitis Trojaner. Anfänglich gibt es zwischen den beiden nichts als gelernten Hass. Daran ändert auch das Auftauchen eines launischen Gottes nichts. Die Wogen glätten sich jedoch und bald schon stellt sich den beiden die Frage, weshalb sich ihre Völker eigentlich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
Henner Kallmeyer erzählt die Mechanismen des Krieges anhand zweier kindlicher Protagonist:innen. Es sind Figuren, die im ideologischen Konflikt noch eine Chance auf menschliche Perspektiven haben. Sprachgewandt führt er ein junges Publikum an die Absurditäten des Krieges sowie die Bedeutung gemeinsamer Geschichten heran.