Brennen für das Leben
Datum:03.06.2026 / 10:00 bis 19:00 Uhr
Die Täuferbewegung entstand im Zug der Reformation 1525 und wird als deren dritter bzw. radikaler Flügel bezeichnet. Sie unterschied sich von den Lutheranern 1517
(Augsburger Bekenntnis, 1530) und den Reformierten 1519 (Helvetisches Bekenntnis, 1536) dadurch, dass sie sich ganz an der Bibel und deren Vorgaben orientieren wollte.
Das bedeutete auch, dass nur solche getauft werden sollten, die sich freiwilig dafür entschieden hatten. Diese Forderung setzte Glaubensfreiheit voraus, die jedoch weder die Regierenden noch die mit ihnen kooperierenden Volkskirchen gewähren wollten.
So wurden die Taufer von Anfang an fast in allen Ländern schwer verfolgt, in die Flucht getrieben, zu Tausenden hingerichtet, ja nahezu ausgerottet.
Ausgehend von der Schweiz verbreitete sich diese Bewegung über ganz Europa bis nach Russland, viele emigrierten in die U.S.A, Kanada und Paraguay. In den U.S.A
trugen sie zur Verankerung der Glaubensfreiheit in der Verfassung bei.
Heute umfassen die als Freikirchen bezeichneten Bewegungen weltweit über 680 Millionen Christen.